DIE ELEKTRONISCHE FAKTURIERUNG

Ab dem 01. Januar 2019 dürfen alle Rechnungen, die nach dem Verkauf von Waren und Dienstleistungen zwischen Gebietsansässigen oder in Italien ansässigen Personen ausgestellt wurden, nur elektronische Rechnungen sein.

Die durch das Haushaltsgesetz 2018 eingeführte elektronische Rechnungspflicht gilt sowohl für den Fall, dass der Verkauf der Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen zwischen zwei Mehrwertsteuerbetreibern (B2B-Transaktionen, d.h. Business to Business) als auch für den Fall, dass die Übertragung/Lieferung durch eine Mehrwertsteuer erfolgt Operator an einen Endverbraucher (B2C-Transaktionen, d.h. Business to Consumer).

Die Regeln für die Erstellung, Übertragung, den Empfang und die Speicherung elektronischer Rechnungen sind in der Bestimmung Nr. 89757 vom 30. April 2018 auf der Website der Agentur der Einnahmen veröffentlicht.

Um Mehrwertsteuerbetreiber zu unterstützen, bietet die Finanzbehörde verschiedene kostenlose Dienste an, um elektronische Rechnungen einfach zu erstellen, zu übermitteln und zu empfangen, sie im Laufe der Zeit sicher und unveränderlich aufzubewahren sowie die Originalkopie der korrekt ausgestellten und empfangenen elektronischen Rechnungen einzusehen und zu erwerben.

Es ist immer möglich, auf dem Markt verfügbare Software und Dienste zu nutzen, sofern sie den technischen Spezifikationen entsprechen, die der oben genannten Bestimmung vom 30. April 2018 beigefügt sind.